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Prüfungsverfahren -durchführung

Das Prüfungskonzept

Eine Prüfung wird durch ein Prüfungskonzept vorbereitet.

Dazu gehören

  • die zu prüfenden Bereiche,
  • die wesentlich zu beantwortenden Fragen und
  • das Prüfungsziel.

Ebenso enthält das Konzept die einzelnen Phasen des Prüfungsvorhabens und die zeitliche Abfolge. Danach wird der schriftliche Prüfungsauftrag vom Kleinen Senat erteilt. Die zu prüfenden Stellen werden über die Prüfung unterrichtet.

Die Prüfungsarbeit

Nach dem Einführungsgespräch bei der geprüften Stelle beginnen die Prüfungsarbeiten der Prüferinnen und Prüfer. Sie nehmen Einsicht in Akten, Belege oder Datenbanken, fordern von der geprüften Stelle schriftlich weitere Informationen an und erheben vor Ort z. B. durch Befragungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder durch Messung von Bearbeitungszeiten.

Die geprüfte Stelle unterstützt die Arbeit des Rechnungshofs. Sie ist verpflichtet ihm Akten, Belege oder Daten ohne Einschränkung offenzulegen und Fragen zu beantworten. Da sowohl der Rechnungshof als auch die geprüfte Stelle an einer wirtschaftlichen und rechtmäßigen Arbeit zum Wohle des Landes interessiert sind, ist die Zusammenarbeit während der Prüfung in der Regel von einem kooperativen Miteinander geprägt.

Die Prüfungsmitteilung

Während der Prüfung werden erhobene Sachverhalte mit der geprüften Stelle abgestimmt. In einem Schlussgespräch werden Sachverhalt und Prüfungsergebnisse mit der geprüften Stelle erörtert und in einem Vermerk oder einer Prüfungsmitteilung festgehalten. Die Prüfungsmitteilung wird vom kleinen Senat beschlossen.

Die Prüfungsmitteilung wird der geprüften Stelle zur Stellungnahme übermittelt. Nach Abarbeitung der Prüfungsergebnisse wird das Prüfungsverfahren durch Mitteilung an die geprüfte Stelle abgeschlossen.

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